Die Tracht  


Der Isargau pflegt zwei grundsätzlich verschiedene Typen von Trachten.


Die meisten Vereine im Isargau tragen eine sogenannte Gebirgstracht, die, wie der Name sagt, aus den bayerischen Alpen in den Raum München gebracht worden ist. Von den Gebirgstrachten ist die verbreitetste und auch bekannteste die "Miesbacher Tracht". Darüberhinaus haben sich verschiedene Vereine zur Aufgabe gemacht, auch die Werdenfelser, die Isarwinkler, die Inntaler, die Berchtesgadener und die Chiemgauer Tracht möglichst originalgetreu zu erhalten.


Im Unterschied dazu sind die Volkstrachten bodenständige Trachten, die in den entsprechenden Gegenden getragen werden. Verschiedene Trachtenvereine des Isargau gehen immer mehr dazu über, nachzuforschen wie die bodenständige Tracht in ihrer Heimat ausgesehen hat. Bei den Volkstrachten unterscheidet man derzeit die Dachauer, die Dorfener, die erneuerte Tracht München Ost, die Egerländer, die Hinterskirchner, die Ismaninger, die Landshuter, die Markt Schwabener und die Wartenberger Volkstracht. Bei den Volkstrachten wiederum dürfte wohl die Dachauer Tracht den größten Bekanntheitsgrad besitzen.